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Charles Bronson
Name:Charles Dennis Buchinsky
Geburtstag:03.11.1921
Geburtsort:Ehrenfeld, Pennsylvania, USA
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Autogrammadresse:

Biographie:
Charles Bronson wurde 1921 in eine arme litauische Emigrantenfamilie geboren. Seine Mutter war bereits amerikanische Staatsbürgerin, sein Vater, ein Bergbauarbeiter, wurde in späteren Jahren eingebürgert. Bronsons Familie stammt von den Lipka-Tataren ab, einem muslimischgläubigen Turkvolk aus Litauen, das ursprünglich aus Asien kam. Diese Abstammung erklärt das asiatische Aussehen des Darstellers. In seiner Jugend wurde in der Familie kein Englisch gesprochen. Bronson war das elfte von 15 Kindern und absolvierte, während seine Geschwister ohne einen Schulabschluss blieben, erfolgreich die High School. Er sprach fließend Russisch, Litauisch und Griechisch. Er war zehn Jahre alt, als sein Vater starb. Um seine Familie zu unterstützen, begann er mit 16 Jahren an der Seite seiner Brüder in einem Kohlebergwerk wie sein Vater zu arbeiten. Er hasste die harte Arbeit unter Tage, sein Lohn war ein Dollar pro abgebauter Tonne Steinkohle.

Im Zweiten Weltkrieg war Charles Bronson Bordschütze in einem B-29-Bomber und wurde wegen einer Verwundung mit dem Purple Heart ausgezeichnet. Nach Kriegsende arbeitete er als Boxer und Gelegenheitsarbeiter und studierte Kunst in Philadelphia. Er war als Bühnenarbeiter tätig und ging ans Pasadena Playhouse, wo er kleinere Rollen übernahm. In den späten 40er Jahren teilte er sich eine Zeit lang ein Apartment mit seinem Kollegen Jack Klugman. Filmregisseur Henry Hathaway wurde auf ihn aufmerksam und gab ihm 1951 seine erste kleine Hollywood-Rolle.

Zwischen 1949 und 1967 war Charles Bronson mit Harriet Tendler verheiratet. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor, Tony und Suzanne. 1968 heiratete er seine Kollegin Jill Ireland (mit der er 18 Filme drehte) und wurde Vater der Tochter Zuleika. 1983 adoptierte er mit seiner Frau Katrina Holden Bronson, nachdem deren Mutter gestorben war. Ireland starb 1990 an Krebs. Im Jahr davor war bereits Bronsons Adoptivsohn Jason an einer Überdosis Drogen gestorben. 1998 heiratete der Schauspieler die vierzig Jahre jüngere Fernsehproduzentin Kim Weeks. In den späten 90er-Jahren erkrankte er an der Alzheimerschen Krankheit. Charles Bronson starb am 30. August 2003 im Alter von 81 Jahren im Cedars-Sinai Hospital in Los Angeles an einer Lungenentzündung.

Von Kollegen wurde Bronson oft als schweigsam und unzugänglich beschrieben. Er saß manchmal lange in einer Ecke und ließ sich die Instruktionen vom Regisseur erläutern und sprach erst, wenn die Kamera lief. Er erklärte, seine harte und entbehrungsreiche Kindheit habe seinen Charakter entsprechend geformt. Der Schauspieler schirmte sein Privatleben hermetisch vor der Öffentlichkeit ab.
Info:
„Ich vermute, ich sehe aus wie ein Steinblock, den man in die Luft gesprengt hat“, sagte Charles Bronson über sich selbst. Während seiner Star-Karriere wurde er nicht als Charakterdarsteller wahrgenommen, sondern bewegte sich in einem eng definierten Rollenfach. Vor allem durch seinen Auftritt als mythischer Revolvermann in Spiel mir das Lied vom Tod wurde Bronson zu einer Art Kultfigur und erhielt beispielsweise in Frankreich den Beinamen Das heilige Monster. Im fortgeschrittenen Alter zeigte der Darsteller kein Interesse daran, sein Rollenspektrum zu erweitern oder sein Image durch ironisierende Darstellungen zu hinterfragen (wie dies zum Beispiel Clint Eastwood oder Sean Connery taten). Bronson war auch nie als Produzent oder Regisseur in die Herstellung seiner Filme involviert, sondern trat nur als Schauspieler in Erscheinung.

Charles Bronson, der jahrzehntelang auf seinen Durchbruch gewartet hatte, war vor allem am kommerziellen Erfolg seiner Filme interessiert: „Wir machen keine Filme für die Kritiker, denn die bezahlen keinen Eintritt.“

Regisseur Quentin Tarantino, ein erklärter Charles-Bronson-Fan, widmete dem Schauspieler posthum seinen Zweiteiler Kill Bill 1 und 2.

Des Weiteren gab es eine Power Violence-Band namens "Charles Bronson".

Vor seinem Durchbruch zum Star hatte Charles Bronson keinen Standard-Synchronsprecher – eingesetzt waren unter anderem Harald Juhnke, Claus Biederstaedt, Arnold Marquis (Ein Mann sieht rot) und Günter Pfitzmann. 1968 wurde mit Michael Chevalier ein kongenialer Standardsprecher für Bronson gefunden, der zum Beispiel in Spiel mir das Lied vom Tod zu hören ist und dessen tiefe Stimme allgemein mit dem Star assoziiert wird. Bronson wurde gelegentlich auch von Wolfgang Hess und Klaus Kindler gesprochen.


Quelle: Wikipedia
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